Das persische Versepos des Dichterfursten Farud Du-Din Attar aus dem 12. Jahrhundert erzahlt eine poetische und religionsphilosophische Geschichte: Unter dem Vorsitz des Wiedehopfs - der auch im Koran und in Goethes "e;Westostlichem Divan"e; vorkommt - entschliet sich die Versammlung der Vogel, ihren legendaren Konig, den Wundervogel Simurgh, im Qaf-Gebirge aufzusuchen. Auf der beschwerlichen Reise durch das Tal der Suche, der Liebe, der Erkenntnis, der Unabhangigkeit, der Einheit, des Erstaunens und des Todes - alle sieben Stadien des Sufi-Einweihungspfades -, mit vielen Gesprachen und eingestreuten religiosen, subtilen und kuriosen Geschichten, Marchen, Anekdoten, Gleichnissen, in denen Dschinne, Derwische, Scheiche, aber auch Jesus und Sokrates vorkommen, gehen Tausende von ihnen zugrunde. Doch fur die Uberlebenden hat sich die Muhe gelohnt: Sie erreichen die hochste Stufe der Vollkommenheit und erkennen sich selbst. "e;Glaubige und Unglaubige sind gleichermaen in Blut getaucht und haben sich verirrt. Mir schwindelt. Ich bin nicht ohne Hoffnung, aber voller Ungeduld."e;.
Die Konferenz der Vogel