In diesem Buch soll dargestellt werden, welchen Einfluss der Energieausweis auf die Immobilienbranche - im Speziellen auf die Immobilienbewertung - aus bt und wie sich der Energieausweis in die einzelnen Wertermittlungsverfahren betragsm ig und transparent integrieren l sst. Die wesentliche Frage in dieser Studie ist, ob auch die mit dem Energieausweis verbundenen Betriebskosten der Geb udetechnik f r die Immobilienbewertung Relevanz haben, und ob potentielle Mieter/Eigent mer zuk nftig diese Thematik bei der Auswahl der Immobilie beachten werden. Dabei werden anhand umfassender Literaturrecherchen die vorhandenen Erkenntnisse aufgezeigt und analysiert. Anhand dieser Erkenntnisse erfolgt die weitere Bearbeitung mit der Befragung der Marktteilnehmer (Eigent mer in Eigennutzung, Vermieter und Mieter). Da es in Bezug auf den Energieausweis noch keine Erfahrungswerte gibt, wurde die Befragung mittels der quantitativen Forschungsmethode durchgef hrt. Ziel dieser Studie ist es, den Zugang der Marktteilnehmer zum Energieausweis zu erforschen und aufzuzeigen, wie anhand dieser Ansichten die Integration des Energieausweises in den einzelnen Wertermittlungsverfahren umgesetzt werden kann. Aufgrund fehlender Marktdaten von realen Immobiliendaten werden fiktive Beispiele f r das Sachwert-, das Ertragswert- und das Vergleichswertverfahren dargestellt. Die in den Beispielen dargestellten m glichen Ans tze und Integrationsm glichkeiten k nnen f r jede reale Immobilienbewertung als Grundlage bzw.
Nachschlagewerk herangezogen werden. Nicht Gegenstand dieser Studie ist, die tats chliche Auswirkung des Energieausweises darzustellen, da die daf r notwendigen Marktdaten - aufgrund der relativ kurzen Einf hrungsphase - noch nicht vorhanden sind. In den n chsten Jahren wird sich aber zeigen, welchen tats chlichen Einfluss der Energieausweis auf die Immobilienbewertung aus ben wird. Mit der Einf hrung des Energieausweises am sterreichischen Immobilienmarkt wird eine gewisse Transparenz i.