Anthropologie, Naturzustand und die Begründung von Staatlichkeit im Leviathan Thomas Hobbes'
Anthropologie, Naturzustand und die Begründung von Staatlichkeit im Leviathan Thomas Hobbes'
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Author(s): Keil, André
ISBN No.: 9783640746545
Pages: 32
Year: 201011
Format: Trade Paper
Price: $ 34.26
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Status: Available

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,3, Universitat Potsdam (Institut fur Philosophie), Veranstaltung: Philosophie des Gesellschaftsvertrages, Sprache: Deutsch, Abstract: Die politische Philosophie Thomas Hobbes stellt einen entscheidenden Einschnitt in der Geschichte politischer Ideen dar. Dominierte vor ihm der politische Aristotelismus, dessen Grundthese, der Mensch sei ein, die nicht hinterfragte Pramisse des politischen Denkens des europaischen Mittelalters war. Gemass dieser Pramisse wird das menschliche Leben von Natur aus politisch interpretiert. Das heisst, dass das Zusammenleben in politischen Gemeinschaften die grundlegende und im Menschen angelegte Form der Vergesellschaftung sei. Dementsprechend ist die grundlegende Frage der Politischen Philosophie nicht die nach dem Warum von Staatlichkeit gewesen, sondern immer nur die nach dem Wie. Staatlichkeit stellt fur Aristoteles die Vorraussetzung fur ein eudaimonisches Leben dar, da nur der geordnete Staat das Medium zur Erlangung des hochsten Gutes sein konne, welches in der Etablierung einer geordneten Gesellschaft und der Ermoglichung einer philosophischen Lebensweise bestehe.


Folglich wurde in der Politischen Philosophie primar die Frage nach der besten Staatsform verhandelt. Die Frage nach der Legitimitat von staatlicher Gewalt wurde so nicht gestellt. Hobbes bricht mit dieser abendlandischen Tradition, dass Staatlichkeit zu mehr dienlich sein konne, als zum blossen Selbsterhalt des Menschen. Entscheidend weist er die Existenz eines hochsten Gutes (maximum bonum) zuruck. Gleichzeitig konstruiert Hobbes einen vermeintlichen Naturzustand des Menschen, welcher Gesellschaft zunachst als Ansammlung atomisierter miteinander in erbarmungsloser Konkurrenz stehender Individuen beschreibt. Bemerkenswert daran ist zunachst, dass die vermeintliche Naturlichkeit staatlicher Gemeinschaften verworfen wird und sich damit die".


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