Die Arbeit wurde mit dem 'Promotionspreis der Fakultaet fuer Geisteswissenschaften der Universitaet Duisburg-Essen' ausgezeichnet. Diese Studie liefert erstmalig eine umfassende systematische Untersuchung und Bewertung der 'Rede vom heiligen Glauben' des Armen Hartmann. Eine zeit- und theologiegeschichtliche Einbettung verdeutlicht die Eigenstaendigkeit seiner volkssprachigen Erlaeuterung und Kommentierung des Credo sowie seine Konzessionen an den Zeitgeist. Die detaillierte Analyse entwirft das Bild eines theologisch versierten Autors, der in seinem vielfach unterschaetzten Werk theologisch-ethische Sachkunde mit der Kenntnis aktueller Streitfragen verbindet und sie fuer ein Laienpublikum didaktisch aufbereitet. Hartmanns Werk erlaubt einen tiefen Einblick in den Gegenstandsbereich der mittelalterlichen theologischen Breitenbildung und eroeffnet eine neue Sichtweise der fruehmittelhochdeutschen 'geistlichen Literatur' des 11. und 12. Jahrhunderts.
Ze lere den tumben