In Sisterly Affections entwirft die in London lebende Kà ¼ nstlerin Sofia Mitsola (geb. 1992) eine Bildwelt, in der Mythos, Begehren und Malerei aufeinandertreffen. Ihre Frauenfiguren ' e " selbstbewusst, theatralisch, souverà ¤ n ' e " bewegen sich in Rà ¤ umen, die sich eindeutigen Narrativen ebenso entziehen wie moralischen Zuschreibungen. Erotisches erscheint bei Mitsola als Ausdruck von Handlungsmacht: genà ¤ hrt aus der Bildsprache der Antike und zugleich neu formuliert aus einer gegenwà ¤ rtigen, feministischen Perspektive. Der Katalog versammelt Gemà ¤ lde, Zeichnungen und Aquarelle und wird ergà ¤ nzt durch einen Essay von Alyce Mahon sowie ein Gesprà ¤ ch mit Jennifer Higgie. Das nuancierte Portrà ¤ t einer Kà ¼ nstlerin, die die Bedingungen sinnlicher Darstellung in der Gegenwart neu definiert.
Sofia Mitsola: Sisterly Affections