Der Trickster - Kulturwissenschaftliche Analyse einer Mythengestalt im Hinblick auf ihre Praktiken des Sekundären
Der Trickster - Kulturwissenschaftliche Analyse einer Mythengestalt im Hinblick auf ihre Praktiken des Sekundären
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Author(s): Stegmann, Markus
ISBN No.: 9783640571673
Pages: 40
Year: 201003
Format: Trade Paper
Price: $ 40.24
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Status: Available

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe, Note: 1,0, Bauhaus-Universit t Weimar, Veranstaltung: Mimesis und Doppelg nger, Sprache: Deutsch, Abstract: Befasst man sich mit der Kultur- und Begriffsgeschichte der Nachahmung und der Doppelg nger beziehungsweise der Verdoppelung trifft man zwangsl ufig auf Figuren, die t uschen, l gen und sich merkw rdig verhalten. Ihr zweifelhaftes Gebaren macht einen besonderen Reiz aus, dem sich auch die Wissenschaft nicht verschlie en mag. Ein besonderer Typus soll in dieser Arbeit vorgestellt werden: Der Trickster. Der Term bezeichnet eine meist m nnliche Mythengestalt, die mit bernat rlichen oder g ttlichen F higkeiten ausgestattet, den Menschen durch List gleichzeitig Kummer als auch Wohl beschert. Versucht man eine Definition in dieser K rze, ergeben sich Schwierigkeiten, da sich die Figur nicht in wenigen S tzen beschreiben l sst. Genauere Erl uterungen und Definitionen folgen daher im Laufe der Arbeit. Bereits am Anfang der Recherche ergibt sich ein erstes grundlegendes Problem. Forscher wie der Psychologe Carl Gustav Jung sprechen zwar von "dem" Trickster als universellem Archetyp, der in jedem von uns und in den meisten Glaubenssystemen steckt.


Doch demgegen ber sprechen sich einige Anthropologen f r die Eliminierung des Wortes "Trickster" aus, da es ein globales Auftreten dieser Figur impliziert. Sie sind der Meinung, man k nne sich bei der Untersuchung dieser Figur jeweils nur auf die Geschichten eines Stammes oder einer Gruppe fokussieren, da der Trickster eine zu komplexe und vielschichtige Figur sei. Hynes und Doty stellen sich in ihrem Werk "Mythical Trickster Figures" zwischen diese beiden Extrempositionen, um zu versuchen "(.) to tack back and forth from the particularities of specific tricksters within their respective belief systems, on the one hand, and the meaningful interconnection between particulars and elucidating generalizations, on the other hand." Diese.


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