Sofina Dembruk, Literaturwissenschaftlerin und Romanistin, Universität Stuttgart. Sie studierte französische und englische Literatur an den Universitäten Göttingen und Rouen. In ihrer Doktorarbeit beschäftigt sie sich mit christlicher Ästhetik und der literarischen Darstellung körperlicher Hässlichkeit in der französischen Literatur der Renaissance. Derzeit ist sie Postdoktorandin am Institut für Romanische Literaturen der Universität Stuttgart, wo sie an einem Projekt über das Theater um 1900 arbeitet. Fabienne Huguenin, Kunsthistorikerin, wurde mit einer Untersuchung über abseitige Ästhetiken der Vormoderne an der Universität Tübingen promoviert. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Archiv des Deutschen Museums München war sie unter anderem für das Projekt ,,Das Digitale Porträtarchiv 'DigiPortA'" zuständig und verfasste den Bestandskatalog ,,Porträtgemälde zwischen Wissenschaft und Technik". Am Museum der Universität Tübingen MUT war sie Projektleiterin und Dozentin im BereichSammlungs- und Provenienzforschung. Seit Januar 2024 koordiniert sie das Digitalisierungsprojekt ,,Transformation der Wiedergutmachung" bei den Staatlichen Archiven Bayerns.
Daniele Maira, Professor für französische Literaturwissenschaft, Georg-August-Universität Göttingen. Studium der französischen Literaturwissenschaft an den Universitäten Basel, Paris Sorbonne und Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind die französische Literatur der Renaissance, die Buch- und Lektüregeschichte, und die literaturwissenschaftliche Gender- und Männlichkeitsforschung. Kürzlich erscheint seine Monografie zu effeminierten Männlichkeiten in der humanistischen Literatur: Mollesses masculines: éthiques de l'efféminement, d'Érasme à Montaigne (Droz, 2026).